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Unser Trinkwasser wird wärmer

Unser Trinkwasser wird wärmer

Der Rhein ist seit den 1970er-Jahren um 3 °C wärmer geworden. Die Wasserwerke am Bodensee und Rhein warnen: Der Richtwert von 25 °C am Hahn ist nicht mehr überall einzuhalten.

Steigende Wassertemperaturen

Die Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR) versorgt über 10 Millionen Menschen mit Trinkwasser. In ihrem Rhein-Bericht 2025 zeigt sie: Der Rhein hat sich seit den 1970er-Jahren um rund 3 °C erwärmt, die Sommerabflüsse gehen zurück.

In der Schweiz, in Deutschland und in Österreich gilt für Kaltwasser am Hahn ein Richtwert von höchstens 25 °C. Laut AWBR ist er schon heute nicht mehr immer und überall einzuhalten.

Weitere Risiken:

  • höhere Konzentrationen von Arzneimitteln, Pestiziden und PFAS bei Niedrigwasser

  • noch unklare Folgen der Erwärmung für die Wasserqualität

  • Nutzungskonflikte, etwa mit der Bewässerung in der Landwirtschaft

Für die Hausinstallation heisst das: Das Wasser kommt schon wärmer ins Gebäude. Umso wichtiger ist es, dass Kaltwasserleitungen im Gebäude nicht zusätzlich erwärmt werden, siehe auch unseren Beitrag «Kaltwasser soll kalt bleiben».

Quellen (2)